Talkshow Gedanken

 

Während der Medientage in Köln Mitte Mai 2012 präsentierte Rolf Neuendorf, CEO der Angels Association | Wealth & Welfare das Vorhaben EcoEden | Arche Noah 2.0 das erste Mal der Öffentlichkeit. Auf Einladung von Heinrich Remagen kamen mehrere Dutzend Interessierte in die Räume des Lichthauses Remagen zur Indigo Night und bekamen ein faktenreiches, interessantes Interview geboten. Im Rahmen der U.M.A. talks führte Ute Maria Lerner eine Stunde lang ein Interview mit Rolf Neuendorf und moderierte die mehr als eine Stunde dauernde Publikumsdiskussion, die bei Buffet und Getränken bis nach Mitternacht fortgeführt wurde.

Interessiert nahm das Publikum auf, dass bei EcoEden | Arche Noah 2.0 die Autarkie im Gegensatz zu den fast eintausend Ökodörfern, die es mittlerweile auf der ganzen Welt gibt, im Vordergrund steht. Die einzelnen Unternehmen und Partner der Angels Association | Wealth & Welfare investieren in Forschung und Technik, so dass das Projekt von Anfang an so gestaltet sein wird, dass Ernährung, Wasser und Energie für eine 100%ige Selbstversorgung der mit anfänglich 20, später maximal 200 Haushalten geplanten Ansiedlung im Süden Europas eingerichtet wird. Rolf Neuendorf führte gerade bei diesem Punkt aus, dass das Projekt EcoEden | Arche Noah 2.0 die Dinge produziert, die jetzt für die Gemeinschaft und die Geschäftspartner wichtig sind und später für alle noch wichtiger sein werden: Wissen, Nahrung und Energie. In der Konsequenz führt diese Autarkheit spätestens dann zur Gründung einer MicroNation, wenn die uns bekannten Systeme so weitreichend kollabieren sollten, dass eigene Regelwerke und die Abgrenzung zu den Restsystemen nötig werden.

Umfangreich wurde darüber gesprochen, dass die Gemeinschaft eine genossenschaftliche Struktur erhalten wird. Es wird also keinen Guru, König oder Propheten geben, sondern einen Vorstand, einen Aufsichtsrat und einen kompetenten Beirat, die durch Mitgliederversammlungen gewählt und auch abgewählt werden können. Das Eigentum gehört den Genossen, die der Genossenschaft beitreten werden. Wer dieser Genossenschaft künftig beitreten wird, entscheidet dabei nicht das jeweilige Scheckbuch, sondern was das neue Gemeinschaftsmitglied zur Gemeinschaft an Kompetenz und Persönlichkeit beitragen kann.

Neben vielen anderen wirtschaftlichen und spirituellen Themen wurde verdeutlicht, dass man nicht von einem Weltuntergang oder einem Kollaps "Donnerstag um 15:21h weltweit..." ausgeht. Vielmehr geht man wie der Club of Rome davon aus, dass es immer wieder und immer mehr regionale und nationale Kollapse der Systeme geben wird. EcoEden | Arche Noah 2.0 interagiert deshalb gleich bei Entstehung der Siedlung, erst recht aber bei Auftreten erster und weiterer Kollapse mit den "Inseln", welche die Post-Kollaps-Gesellschaft mit eigenen, anderen Zielen oder Möglichkeiten überstehen wollen. EcoEden | Arche Noah 2.0 tritt anfangs als Halbinsel auf, ist mit den noch funktionierenden Systemen verbunden und bietet zum Beispiel Beratungsleistungen von Gemeinschaftsmitgliedern an, führt die Geschäftsbereiche der verbundenen Unternehmen fort, produziert die auch bei EcoEden | Arche Noah 2.0 entstehenden Häuser für Dritte und handelt mit Wissen, Nahrung und Energie. Sobald es nötig sein wird, wird EcoEden | Arche Noah 2.0 eine Insel, eine MicroNation, die Handel mit anderen Inseln treibt und Wissen, Nahrung und Energie als Tauschmittel anbieten wird.

Viele neue Kontakte mit Unternehmern, Denkern und Künstlern wurden an diesem Abend neu begonnen und werden ganz sicher intensiv gepflegt werden.

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