Anbau von Biomasse

 

Ein wesentlicher Bestandteil der Projektplanung für MicroNation EcoEden ist die Unabhängigkeit von Energielieferungen sowie in diesem Zusammenhang die Nutzung von umweltverträglichen Methoden und Techniken. Hierbei wiederum ist neben Solarthermie und anderen, technisch anspruchsvollen Lösungen der Anbau von Biomasse zur Produktion von Biodiesel oder sonstigen Brennstoffen elementar.

Biodieselproduktion und Anbau von Biomasse ist vollkommen zu recht in den Negativschlagzeilen, wie aktuell auch das Thema E10. Es kann nicht angehen, dass Nahrungsmittel sich verteuern, weil die entsprechenden Pflanzen verdieselt werden, Es darf auch nicht angehen, dass Pflanzen wie Mais und Weizen genutzt werden, was neben den ethischen Bedenken vor allem Bedenken deswegen auslösen müsste, weil sie dem Boden Nährstoffe entziehen. Und damit dann wieder das weltweit immens wichtige, aber weltweit totgeschwiegene Thema des Phosphat-Mangels nochmals forcieren.

Die Green Elephant Umwelttechnologie und die EcoEden Water GmbH & Co. KG haben sich deshalb auf Malven und vor allem auf Miscanthus Giganteus (Elefantengras) als Biomasse-Lieferant fokussiert. Insbesondere Elefantengras hat grossartige Vorteile: Wirtschaftlich absolut lukrativer Anbau, lediglich ein Anpflanzung in 20 Jahren nötig, keine Düngemittel notwendig, zwei bis drei Ernten pro Jahr, sehr hoher Ertrag, grosse Energieausbeute, kein Nährstoffentzug aus dem Boden.

Bevor wir dies in der MicroNation EcoEden professionell und dauerhaft zum Erreichen und Überstehen der Post-Kollaps-Gesellschaft sowohl mit Malve, als auch mit Elefantengras realisieren, werden wir in Rumänien mehr als 100ha Anbaufläche selektieren und dort Elefantengras anbauen. Mit mobilen beziehungsweise dezentralen Biodieselanlagen werden wir die Biomasse zugleich regional verwerten. Diese Anbaufläche erwirtschaftet schon in klimatisch nicht optimalen Zeiten einen Heizwert von 700.000 ltr leichtem Heizöl jährlich. Zum Vergleich: Die negative Monokultur von Mais erwirtschaftet bei der Fläche allenfalls 100.000ltr. umgerechneten Heizwert pro Jahr. Leider ist der Anbauplan von Miscanthus auf einer Fläche von 4.500 ha in Albanien wegen der Inkompetenz des Agrarministeriums derzeit gescheitert, so dass wir einerseits auf Flächen innerhalb des künftigen Projektes ausweichen und zudem in anderen Staaten diesbezüglich aktiv werden. Albanien hat eine grosse Chance vertan, sich positiv  zu profilieren.

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